Folge 2: Ratssitzung Dezember 2020 – Teil 1

Rund einen Monat später haben wir uns wieder zum Aufnehmen getroffen, dieses Mal in Präsenz und gebührendem Abstand im Nottulner Ratssaal in der Aschebergschen Kurie. An diesem Abend haben wir gleich drei Folgen aufgenommen, die auch alle in nächster Zeit online gehen werden.

In der aktuellen Folge haben wir uns zuerst mit eurem Feedback beschäftigt. Durch ein anderes Mikrofon sind wir jetzt beide gleich laut und haben eine bessere Tonqualität, die Folgen werden ab jetzt etwas kürzer (wir peilen grob 15 Minuten an) und wir wollen mehr Gesprächsatmosphäre schaffen.

Danach ging es endlich los mit den Themen der letzten Ratssitzung. Hier einmal ein Überblick:

Livestream der Ratssitzung

Es war alles vorbereitet, der Stream lief sogar schon wenige Minuten, doch am Ende konnte die Live-Übertragung nicht stattfinden. Grundvorraussetzung für eine Übertragung war die Einverständnis aller Anwesenden – Ratsmitglieder, Verwaltung und Zuschauer. Und leider haben zwei Personen ihr Einverständnis nicht gegeben. Somit war die ganze Arbeit umsonst; es wurden schließlich keine Kosten und Mühen gescheut. Es wäre eine Möglichkeit gewesen, trotz Corona Demokratie vor Ort fast hautnah mitzuerleben – Schade, Chance vertan.

Heimat 2.0

Heimat 2.0 ist zwar kein jugendspezifisches Thema, ist aber unserer Meinung nach ein tolles Projekt. Es geht darum, den lokalen Geschäften eine Art „Online-Marktplatz“ zur Verfügung zu stellen – ähnlich wie bei Amazon, nur eben die nachhaltige, lokale Alternative. Einige Gemeinden und Städte aus dem Kreis Coesfeld machen ebenfalls mit. Wir finden: Eine tolle Initiative!

Politik bei uns

Ein Antrag der UBG und der (damals noch) ÖLiN, der eine Art neues Ratsinformationssystem mit dem Projektnamen „Politik bei uns“ als Ziel hatte. Der Gedanke dahinter, den Bürgerinnen und Bürgern den Zugriff auf Informationen zu erleichtern, ist sehr positiv zu bewerten. Und zu dem Zeitpunkt, als der Antrag gestellt wurde, war das bisherige System für Außenstehende sehr unübersichtlich, da man sich zunächst durch ein Labyrinth aus Seiten klicken musste, um dann in der letzten Ecke die Infos zu finden, die man benötigte. Mittlerweile hat der neue Bürgermeister allerdings dafür gesorgt, dass man die Infos direkt auf der ersten Seite bekommt, sodass dies aus unserer Sicht gar nicht mehr notwendig ist. Zudem ist das Programm eher auf Großstädte ausgelegt und viele Funktionen für uns in Nottuln gar nicht effektiv nutzbar. Deswegen wurde der Antrag auch mehrheitlich abgelehnt.

Digitalisierung der Nottulner Schulen

Dieser Antrag war in zwei Teile gegliedert: Einmal sollten sämtliche Schulen ein grundlegendes Upgrade bekommen (gutes WLAN, Endgeräte, Programme, …), und dann sollten für das Rupert-Neudeck-Gymnasium IPads angeschafft werden. Der erste Teil war unstrittig; niemand bestreitet nach der Corona-Krise mehr, dass sämtliches Geld, das in die Digitalisierung der Schulen gesteckt wird, mehr als gut investiert ist. Der zweite Teil hing sich allerdings an der Frage auf, wie diese IPads finanziert werden. Die Verwaltung schlug mit Blick auf den Haushalt vor, dass diese komplett elternfinanziert werden sollten. Die Schule selbst und der zuständige Ausschuss hingegen schlugen vor, das erste von zwei IPads (eins von Klasse 5-8, eins ab Klasse 9) von der Gemeinde leasen zu lassen, damit der Kauf eines IPads keine Grundvorraussetzung für den Besuch des RNG ist. Nottuln zeigt damit, dass wir hier zu unseren Schulen stehen.

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